Mit kleinen Schritten ans Ziel

Gehörst du zu den Menschen, die manchmal denken, dass ihnen ab morgen unfassbare Mengen an Energie, Motivation und Disziplin zur Verfügung stehen – selbst wenn der heutige Tag keinerlei Hinweise darauf gibt? Wenn ja: Damit bist du nicht allein, ich habe auch schon oft geglaubt, in einer nicht allzu fernen, fantastischen Zukunft alle leicht hinzubekommen, was mir heute schwerfällt.

Mit großen Schritten auf die Nase fallen

Stellen wir uns vor, du hast dir vorgenommen, ab Januar jeden Tag 5 Seiten zu schreiben. Jetzt gerade fällt es dir aber schwer, dein Notizbuch überhaupt hervorzuholen. Außerdem sind deine Augen abends oft müde und du hast ja auch noch andere Hobbys! Aber dann, im Januar, da bist du ein anderer Mensch und dieser andere Mensch schafft das locker. Klingt das vertraut?

In manchen Fällen halten wir solche krassen Vorsätze ein paar Tage durch, aber Spaß macht das nicht. Außerdem haben wir so kaum eine Chance, eine neue Gewohnheit zu etablieren weil die Umstellung einfach viel zu drastisch ist und unser Hirn diesen Stress lieber abwählen möchte.

Mit kleinen Schritten erfolgreich zum Ziel

Wie viel realistischer wäre es denn, statt riesig großen Zielen mit dem kleinstmöglichen Schritt anzufangen? Wenn du also feststellst, dass du deine ambitionierten Ziele nur mit Mühe und ohne viel Spaß einhalten kannst stell dir einmal die Frage: Was ist der winzigste, kleine Schritt den ich tun kann, um mein Ziel zu erreichen?

In unserem Beispiel könnte das bedeuten: Du legst dir am Morgen bereits deine Schreibsachen zurecht, damit du abends kreativ werden könntest – wenn du denn Zeit und Energie dafür hast. Eine andere Möglichkeit könnte es sein, mit dir selbst zu vereinbaren, jeden Tag drei Sätze zu schreiben. Und: Tu dir den Gefallen und warte mit dem, was dir wichtig ist, nicht bis alles andere erledigt ist. Entweder tritt dieser Zeitpunkt nämlich nie ein oder du bist so erschöpft, dass du dich für nichts mehr begeistern kannst.

Routinen dürfen sich gut anfühlen

Da schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Einmal ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass wir bei einer Tätigkeit mit Freude weitermachen, wenn wir einmal den Anfang geschafft haben. Andererseits ist es für das Bilden von Routinen nötig, dass sie so wenig Stress wie möglich erzeugen. Sei also geduldig mit dir und geh lieber viele winzig kleine Schritte und erreiche dein Ziel statt nach drei großen Schritten müde umzuallen.

Alles Liebe

Ela 💚

Ela Glaevke Holistic Coaching

Hi, ich bin Ela! Systemische Coachin, Germanistin, Bildungs­wissenschaftlerin und moderne Hexe.

Hier blogge ich zu Themen aus Coaching, Spiritualität und Weiblichkeit

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